In der Lebensmittelindustrie müssen bei der Wahl der Kühlregale die Art der Lebensmittel, die Lagerart und der Produktionsprozess vollständig berücksichtigt werden.
Lebensmittelhersteller, die unterschiedliche Produktvarianten verarbeiten, benötigen Kühllagerlösungen. Mit zunehmender Betriebsausweitung reicht die herkömmliche Lagerfläche nicht mehr aus, während herkömmliche Regalsysteme unter ineffizienter Lagerung und hohem Energieverbrauch leiden. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurden Durchgangsregale implementiert. Dieses System nutzt ein palettiertes Lagermodell, bei dem Gabelstapler direkt auf die Regale zugreifen können, wodurch Gänge zwischen den Reihen entfallen und die Regale zu miteinander verbundenen Einheiten zusammengeführt werden. Diese Konfiguration maximiert die Ausnutzung der Lagerkapazität durch die Verknüpfung von Waren innerhalb derselben Zeile und Spalte. Im Vergleich zu herkömmlichen Regalen steigern Durchlaufsysteme die Raumeffizienz im Lager um über 40 % und erhöhen so die Lagerkapazität deutlich. Durch den geringeren Bedarf an Gängen verringert sich auch der Kühlraum in Kühllagern, wodurch der Energieverbrauch sinkt. Darüber hinaus ermöglicht die optimierte Struktur von Durchgangsregalen eine einfache Produktkategorisierung und -positionierung, wodurch die Verwaltungseffizienz verbessert und die Gesamtbetriebskosten effektiv kontrolliert werden.
Anwendbare Regale: Palettenregal + fließende Regalkombination
Neben Durchlaufregalen ist auch die Kombination aus Palettenregalen und Durchlaufregalen eine häufig eingesetzte Kühllagerlösung in der Lebensmittelindustrie. Palettenregale zeichnen sich durch einen einfachen Aufbau, eine einfache Installation und eine hohe Tragfähigkeit aus und eignen sich daher für die Lagerung von Waren in vollen Paletten. In Kühllagern von Lebensmittelverarbeitungsbetrieben können große Mengen an Rohstoffen und Fertigprodukten mithilfe von Palettenregalsystemen gelagert werden, was die Handhabung und das Be-/Entladen mit Gabelstaplern erleichtert. Durchlaufregale sind in der Regel aus mittelgroßen Regalsystemen mit Querträgern hervorgegangen. Jede Regalschicht enthält Strömungskanäle aus Rollen-Aluminiumlegierung oder Blech mit einer sanften Neigung (ca. 3°) zwischen den vorderen und hinteren Trägern. Die Waren werden normalerweise in Papier eingewickelt oder in Plastikkisten gelegt, wobei die Schwerkraft für den Materialtransport und das First-In-First-Out-Verfahren genutzt wird. In Lebensmittelproduktionslinien können Durchlaufregale für Prozessübergänge und Materialverteilung eingesetzt werden, was eine schnelle Lieferung an die gewünschten Standorte ermöglicht und die Produktionseffizienz steigert. Im Kühllager von Brotverarbeitungsbetrieben können beispielsweise Palettenregale Schüttgüter wie Mehl und Hefe lagern, während Durchlaufregale vorgefertigten Teig aufnehmen können, damit die Mitarbeiter an der Produktionslinie leicht darauf zugreifen können, was eine nahtlose Arbeitsablaufintegration gewährleistet.